Allergologische Diagnostik

Beim Facharzt? Ja, denn in unserer Praxis räumen wir der genauen Befunderhebung und Diagnostik von Allergien einen hohen Stellenwert ein. Neurodermitis, Nesselsucht, Medikamentenallergie, Allergien an Auge oder Nase durch Stoffe aus der Umwelt (Pollen, Pilze, Milben usw.), Insektengiftallergie, Allergie gegen Zahnersatz, allergische Hautreaktionen am Arbeitsplatz oder zuhause sind Anlass für Allergietestungen, fachärztliche Beratung und Therapie.
Die
Allergologie ist aus der Dermatologie hervorgegangen und daher schon immer ein Spezialgebiet der Hautärzte gewesen. Viele wichtige Allergieprobleme unserer Patienten bearbeiten wir in enger Zusammenarbeit mit ebenfalls allergologisch spezialisierten HNO-Ärzten und Lungenfachärzten (Pulmologen), wenn die allergologische Fragestellung dies erfordert.
Stets erfolgen in unserer Praxis
individuell angepasste allergologische Untersuchungen, die auf die Tätigkeiten und geschilderten Beschwerden jedes Betroffenen abgestimmt sind.
Wichtige Verfahren sind:
Epicutantestung (Pflastertest): Proben mit möglicherweise allergieauslösenden Substanzen werden auf die Haut geklebt. Diese Proben werden 2 Tage später in der Praxis entfernt. Am 3. Tag nach dem Aufkleben werden die Teststellen erneut abgelesen. Normalerweise verwenden wir Testsubstanzen, die wir vorrätig haben. Falls jedoch spezielle Zahnmetalle, Kosmetika oder Berufsstoffe verdächtigt werden, müssen Sie kleine Mengen davon zur Epikutantestung mitbringen.
Pricktestung: Die verdächtigten Allergieauslöser werden als kleine Tröpfchen auf die Haut des Unterarms aufgetragen. Die obere Hautschicht wird ganz leicht angepiekst (im Fachjargon: geprickt), angeritzt oder in selteneren Fällen oberflächlich angekratzt (dann die Bezeichnung Scratch-Test). Abgelesen wird dieser Allergietest nach 20 Minuten.
Die Untersuchung spezieller
Allergie-Antikörper (RAST) erfolgt in unserem eigenen Labor. Hierfür ist eine Blutabnahme erforderlich

Foto: Konsil.de

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