Grundsätzliches zum Thema Hautkrebs-Screening

Die hautärztliche Untersuchung zur Früherkennung von Hautkrebs beinhaltet eine sorgfältige Untersuchung der gesamten Haut mit dem Auge und zusätzlich, bei Bedarf, mit einem Spezialgerät, dem Dermatoskop.

Neu ist seit Juli 2008 das
Hautkrebsscreening: Wegen der dramatischen Zahl neuer Hautkrebserkrankungen erfolgt die normale Hautkrebsfrüherkennung auf Kosten der Krankenkassen. Alle 2 Jahre kann man die Haut (ohne technische Hilfsmittel wie das Auflichtmikroskop) vom Hautarzt untersuchen lassen, wenn man 35 Jahre und älter ist. (Versicherte der AOK Rheinland und der Betriebskrankenkassen BKK dürfen das alle zwei Jahre schon ab dem 18. Lebensjahr. Andere Kassen übernehmen es ab dem 20. Lebensjahr.). Es existieren zahlreiche Sonderregeln verschiedener Krankenkassen, die sich häufig ändern. Diese Angaben hier sind ohne Gewähr. Bitte informieren Sie sich gegebenenfalls direkt in der Praxis.
Aber: Wer weiß schon, ob sich eine Stelle im Laufe der Zeit verändert hat oder nicht:
Das modernste und sicherste Verfahren bei der Hautkrebsfrüherkennung ist seit Jahren die
digitale Bildspeicherung für Verlaufskontrollen mit dem Computer.
Die Kosten für die zusätzliche digitale Bildspeicherung werden als besonders zeitaufwendige zusätzliche technische Untersuchung dagegen nur von privaten Kassen übernommen. Je nach Aufwand der Untersuchung werden für einzelne Pigmentmale ab € 44,-- fällig und für Untersuchungen des gesamten Körperoberfläche ab € 122,--.
(Abb. Visiomed AG)
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